Schlagwort-Archiv: The Cure

Summer’s Almost Gone: Mein Herbst-Soundtrack

1 Okt

Ich bin wieder da, aber der Sommer ist jetzt weg. Scheint, als hätten wir uns verpasst. Heuer ist der Sommer an mir nämlich irgendwie vorbeigegangen. Da waren die ein oder andern schönen Tage am See und netten Abende im Freien, aber im Großen und Ganzen war’s das. Jetzt sitz ich hier mit einer Schnupfennase und einem Eimer Tee und lass mich von den letzten Nachwehen des Sommers davontragen.

Ein Soundtrack voll melancholisch-schöner Herbst-Lieder und Abschieden vom Sommer.

The DoorsSummer’s Almost Gone

Billie HolidayAutumn In New York

The Cure Last Day Of Summer

The KooksSeaside

The White StripesDead Leaves And The Dirty Ground

Elliott SmithAmanda Cecelia

Elliott SmithSon Of Sam
Da viele Elliott Smith-Songs richtiges Herbst-Feeling haben, verzeiht mir die doppelte Nennung.

Beat HappeningIndian Summer

Eure Blutsschwester.

Blogparade: Meine Lieblingslieder

25 Apr

Der Musikblog die Kopfhörer ruft zu einer Blogparade auf und die Blutsschwester denkt sich: “Klingt doch ganz witzig!”

Nur kurz zur Erklärung: Bei einer Blogparade nennt ein Blogger ein Thema und andere, fleißige Bloggerlein posten zu dem Thema. Für genauere Infos bitte >hier< klicken.

So, aber worum geht’s denn? Es geht um meine drei Lieblingslieder. Im Allgemeinen kann ich mich nie auf gewisse Songs beschränken. Zu viele tolle Musikstücke, keines wie das andere und jedes auf seine Weise großartig. Jedoch gibt es immer wieder welche, die ich im Moment ganz besonders gerne höre.

#1
The CureIf Only Tonight We could Sleep
Schon lange nicht mhr gehört, aber durch meinen letzten Blogpost neu entdeckt. Wahnsinns Intro, tolles Lied, perfekt!

#2
Greed DayLast Ride In
Letzte Woche hab ich wieder mal in alten, lange nicht mehr gehörten CDs gekramt und dabei ist Nimrod wieder zum Vorschein gekommen. Ich find ja, dass es ein bisserl nach After Dark von Tito & Tarantula klingt.

#3
Kings Of LeonWicker Chair
Vor allem die Textzeile

“You laugh at nothin’ in the pouring rain
Try to tell yourself you’re not insane”

beschreibt ziemlich genau, wie ich mich im Moment fühle. Jup, ich bin absolut verrückt. Mit jeder Faser meines Körpers. Und ich genieße jede Minute davon.

Die Frage nach den Lieblingsliedern möchte ich gleich an euch weiterleiten. Was sind eure Top-3 im Moment? Welche Songs geistern euch im Kopf herum? Ich freu mich über Antworten!

Eure Blutsschwester.

A Sleepless Night Is As Long As A Year

22 Apr

“A Sleepless Night Is As Long As A Year” – Jeder, der schon mal an Schlaflosigkeit gelitten hat, weiß das. Wenn man etwas zu tun hat, sind solche Nächte meist halb so schlimm. Wenn man sich im Bett aber von der einen auf die andere Seite dreht, Schäfchen bis 100 hoch Pi gezählt hat und nur noch hofft, dass sich der Sandmann heute Nacht doch noch ins heimische Schlafgemach verirrt, sind solche Nächte ewig lang. Minuten ziehen sich wie Kaugummis. Und an Schlaf ist dann sowieso nicht mehr zu denken.

Also warum nicht die Zeit mit Musik verträumen?

Wer die Hoffnung auf ein paar Stündchen Schlaf noch nicht aufgegeben hat, kann es ja mal mit Schlafliedern versuchen. Was würde sich da besser anbieten als Lullaby von The Cure? Doch Achtung! Nicht hören, wenn man Angst vor dem Spiderman oder bösen Träumen hat. Dann kann es schon mal Welcome To My Nightmare heißen (Alice Cooper). Noch ein Tipp für alle, die sich nicht vor dem Monster im Schrank fürchten: Schlaflied von den Ärzten.

Nick Cave läd uns alle zu sich nachhause ein: Come Into My Sleep.

Auch Marianne Faithfull versucht sich an einem Lullaby. Warum die gute Frau selbst nicht schlafen kann, hat einen anderen Grund.

Geteiltes Leid ist halbes Leid. Die Beatles leiden mit dir: I’m so tired. Auch Morrissey und The Smiths kennen diese langen Nächte und wollen nur Asleep sein. Hier melden sich noch mal The Cure zu Wort und wünschen sich, dass sie wenigstens heute Nacht schlafen können (If Only Tonight We Could Sleep). Davon gibt’s auch eine tolle Coverversion von den Deftones.

Rilo Kiley, eine Band, die mir besonders am Herzen liegt, hat auch ein Lied beizusteuern. We’ll Never Sleep (God Knows We’ll Try) bezaubert einfach, leicht wie Träume aus Zuckerwatte und mindestens genauso süß.

Und für alle, die die Hoffnung auf Schlaf aufgegeben haben:
Bei Pet von A Perfect Circle geht’s zwar auch um Schlaf, hat aber die ungefähre Coffein-Dosis von 10 Kaffees. Wach halten sollte in der Regel auch No Sleep ‘Till Brooklyn von den Beastie Boys. Noch nicht genug? Dann vielleich Rage Against The Machine mit Sleep Now In The Fire.

Keiner dieser Songs ist dazu geeignet, einen wirklich in den Schlaf zu singen, aber es sind großartige Lieder, die jede durchwachte Nacht verkürzen.

Ansonsten noch ein Tipp von meiner Großmutter: Schäfchen zählen!

© Joscha Sauer

Eure Blutsschwester.

Soundtrack zum Freitagabend

15 Apr

Am Freitag schon was vor? Wenn ja, hab ich den perfekten Soundtrack für euch. Und wenn nicht, kommen vielleicht noch Ideen beim Durchhören.

Freitage haben etwas Magisches, das lässt sich nicht bestreiten. Für manche fängt das Wochenende an, andere sind schon mitten drin. Aber auch wenn man samstags arbeitet, bleibt man nicht vom Zauber verschont. Freitage sind Freitage.

1. The Cure
Friday I’m Falling In Love

2. Nancy Sinatra
Friday’s Child

3. J.J. Cale
Friday

4. David Bowie
Friday On My Mind

5. Paul Weller
Friday Street

6. The Specials
Friday Night Saturday Morning

7. Sunny Day Real Estate
Friday

8. Joe Jackson
Friday

9. Flogging Molly
Black Friday Rule

10. Shed Seven
She Left Me On Friday

Kalendarium, 15. April 2010:

Gestern, also am 14. April, soll angeblich Peter Steele verstorben sein. Verschiedene Freunde des Sängers und Bassisten von Type O Negative meldeten per Twitter, dass sie um ihn trauern. Bestätigt ist das jedoch noch nicht.
2001 verstarb Joey Ramone, der Sänger von den Ramones, im Alter von 50 Jahren in New York. Ramone war – zusammen mit Johnny Ramone – das einzige Gründungsmitglied der Punkrockband, das bis zur Auflösung 1996 dabei blieb. Mit Johnny war er aber bis zu seinem Tod zerstritten, da ihm dieser seine Freundin Linda ausspannte und später heiratete.

Heute feiert der Gitarrist von Radiohead, Ed O’Brien Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

Eure Blutsschwester.

Neu entdeckt: Die Schönheit des Leidens

14 Jan

Im Winter, bei diesen verflucht kurzen Tagen, bei dieser verdammt scheuen Sonne, krieg ich immer ein bisserl die Melancholische. Und manchmal trifft sich mich auch volle Breitseite.

Der Stapel CDs, die ich am Dachboden ausgegraben hab, passt da perfekt dazu.

Das zweite neue alte Album, das ich da entdeckt habe, ist Nick DrakeBryter Layter

Seine Biografie liest sich so wie die, vieler anderer Künstler. Drake wurde von den Kritikern geliebt, er galt in den späten 60ern, frühen 70ern als Englands talentiertester Songschreiber. Jedoch fand seine Musik bei der breiten Masse keinen Anklang und er wurde von Zweifeln geplagt. Am 25. November 1974 starb er im Alter von 26 Jahren an einer Überdosis Antidepressiva. Verpasste also nur knapp das Ticket für den Forever-27-Club. Erst 20 Jahre nach seinem Tod wurden seine Alben wiederentdeckt und er bekam den Erfolg, den er sich zu Lebzeiten gewünscht hatte.
Mehr von Nick Drake gibt’s von Tobias Tzschaschel.

Bryter Layter ist mit Sicherheit sein kommerziellstes Album, klingt an manchen Stellen aber schon zu luftig und zu aufwändig. Allein schon wegen dem Saxophon kommt bei mir bei At The Chime Of A City Clock Gänsehautstimmung auf.

Viel puristischer zeigt sich sein drittes Werk, Pink Moon. Manchmal fast schon zu puristisch und reduziert. Es klingt ganz so, wie es auch wirklich ist: Eine One-Man-Show, in nur einer Nacht aufgenommen und vor allem sehr, sehr ehrlich, verletzlich und melancholisch. Zum Beispiel reißt mich der Song Parasite immer wieder aufs Neue von den Beinen. Nimmt mich mit auf eine Achterbahnfahrt. Und lässt mich anschließend taumelnd und wankend zurück. Noch ein wahnsinnig tolles Lied auf der Platte: Things Behind The Sun.

Und nun zum Kalendarium, 14. Jänner 2010:

62 Jahre alt wird heute “T-Bone” Burnett, amerikanischer Rock-Sänger, -Gitarrist und -Produzent. Er arbeitete unter anderem mit Bob Dylan, Robert Plant und Bono zusammen.
Dave Grohl, Ex-Nirvana-Drummer, Noch-Foo Fighters-Sänger, Im-Moment-Them Crooked Vultures-Drummer (usw), feiert heute seinen 41. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

Das Kalendarium führt uns aber heute weiter als gewohnt in die Vergangenheit.
Am 14. Jänner 1898, also vor 112 Jahren verstarb der Brite Lewis Carroll. Passt auf den ersten Blick hier nicht so richtig hinein. Auf den zweiten Blick schon. Der Verfasser vom Kinderbuch Alice Im Wunderland fasziniert seit Jahren Jung und Alt und das Märchen gilt als DIE Drogen-Story überhaupt. Schon im März kommt es in unsere Kinos. Altmeister Tim Burton hat sich dem Film angenommen und mit Johnny Depp (Hutmacher), Helena Bonham Carter – ach nein! – (Herzkönigin) und Anne Hathaway (Weiße Königin) verfilmt. Nicht nur die Besetzung klingt vielversprechend, auch der Soundtrack lässt auf viel hoffen. Robert Smith von The Cure, Wolfmother und Franz Ferdinand sind darauf vertreten.

Eure Blutsschwester.

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