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About the Blutsschwester

22 Okt

Dass ich mal in Chris Cornell verknallt war, wisst ihr ja schon. Aber da gibt es noch weit mehr.

Wusstet ihr zum Beispiel …

… dass ich total auf Musicals stehe? Meine Lieblingsmusicals sind Rebecca und Frühlingserwachen.

… dass ich zuerst dachte, Baba O’Riley sei von Pearl Jam? Gut, zu meiner Verteidigung: Das ist schon lange her. Aber trotzdem. Ich könnt mir heut noch auf den Kopf hauen.

… dass ich kein ein einziges Instrument spielen kann? Nicht eines. Nicht mal Blockflöte. Bin leider nicht mit Talent gesegnet.

… dass ich den Film Lost Highway nie gesehen habe, aber den Soundtrack dazu fast vergöttere? Drauf ist zum Beispiel Lou Reed oder die Nine Inch Nails.

… dass ich verdammt gerne und oft klassische Klaviermusik höre? Mein Lieblingskomponist ist Beethoven. Mein All-Time-Favourite die Mondscheinsonate. Ich finde, Klassik kann wilder sein als Heavy Metal.

… dass ich zwar David Bowie wahnsinnig toll finde, aber einige seiner Songs nicht ausstehen kann? Beispiele dafür: China Girl und Let’s Dance. Andere könnte ich in Endlos-Schleife hören. Beispiele dafür: Starman und Space Oddity.

… dass, wenn ich mir ein Instrument aussuchen könnte, ich am liebsten Klavier oder Kontrabass spielen würde?

… dass ich lange nicht wusste, was Tool und A Perfect Circle miteinander zu tun haben? A Perfect Circle sind nämlich zuerst als Nebenprojekt von Tool-Sänger Maynard James Keenan entstanden. Die Bandbesetzung hat sich in den vergangenen Jahren aber dermaßen oft verändert, dass jedes veröffentlichte Album mit neuer Besetzung aufgenommen wurde. An dieser Stelle ist es mir ein besonders großes Vergnügen, euch mitteilen zu dürfen, dass die Band aus der 6-jährigen Pause zurückgekehrt ist. Leider sind bisher erst Tour-Termine in den USA geplant, an neuem Material wird aber gearbeitet.

Off Topic

… dass ich seit der guten, alten Fahrschulzeit nicht ein Mal auf einer Autobahn gefahren bin? Erbärmlich, ich weiß.

… dass ich mir in manchen Kaffeehäusern nur deshalb einen Kaffee bestelle, damit ich diese Schoko-Mandel-Dinger bekomme?

 

Nun appelliere ich an euren musikalischen Exhibitionismus. Was weiß ich noch nicht über euch? Und bei weiteren Fragen über mich: Tit For Tat. Wenn ihr fragt, will ich auch was über euch wissen.

Eure Blutsschwester.

Musikalisches aus der House-Apotheke

16 Okt

Wer wünscht sich nicht Hugh Laurie als Arzt?

Grantig, politisch unkorrekt, sarkastisch und wahnsinnig cool.
Aber mich erwartet nicht nur ein genialer Doktor jeden Donnerstagabend im Fernsehen, er kommt auch mit guter Musik daher.

Vicodin für die Ohren

Schon das Intro hält einen wunderschönen Titel bereit. Im Deutschen gibt’s zwar „nur“ ein eigens komponiertes Stück, in der Originalfassung jedoch Teardrop von Massive Attack.

Übrigens: Pro7 ist bereits zweimal der Fehler passiert, doch Teardrop zu verwenden.

Staffel 1

Gleich in der ersten Folge erklingt You Can’t Always Get What You Want von den Rolling Stones. Im weiteren Verlauf der Serie wird dieses Stück zu einem Bekannten, es kommt immer wieder vor.

Ein weiteres Beispiel für die geniale Auswahl an Musik sind The Who mit Baba O’Riley.

Außerdem beweist Hugh Laurie alias Dr. House selbst, dass er einiges drauf hat. In der ersten Staffel spielt er High Hopes, im Original von Frank Sinatra.

Staffel 2

Wahnsinnig traurig und unglaublich schön auch dieser Song: Jeff Buckley mit Hallelujah, meine Lieblingsversion davon.

Auch Mr. Elvis Costello kommt in der zweiten Staffel vor. Mit einer Coverversion von Christina Aguilera’s Beautiful.

Solomon Burke, vor Kurzem verstorbene amerikanische Soul-Legende, steuert auch ein Lied bei. Nämlich None Of Us Are Free.

Staffel 3

Auch in der dritten Staffel erwarten uns ein paar wahre Song-Perlen.

Zum Beispiel Wolfmother mit Dimension.

Oder aber auch Curtis Mayfield, der mit Superfly meine Ohren verzückt.

Außerdem kommt ein wahrer Klassiker vor, der zwar in jeder zweiten Serie vorkommt (so auch bei den Simpsons), aber meiner Meinung nicht totgespielt werden kann. Iron Butterfly mit In-A-Gadda-Da-Vida.

Staffel 4

In Staffel 4 sind unter anderem die White Stripes zu finden. Sie tragen mit We’re Going To Be Friends zur Serienmusik bei.

The Verve kennen wir ja bereits von einem anderen Soundtrack (Eiskalte Engel). Hier sind sie mit Slide Away vertreten.

Staffel 5

Die Rolling Stones kommen bei Dr. House öfter vor. Unter anderem auch mit As Tears Go By. Ein zwar relativ unbekanntes Stones-Lied, aber  auf jeden Fall eines ihrer besten.

Staffel 6

Die 6. Staffel ist zwar erst angelaufen, trotzdem klingt sie bis jetzt schon vielversprechend.

Da sind zum Beispiel Radiohead mit No Surprises, oder aber auch Iron & Wine mit Love Vigilantes, die für die passende musikalische Untermalung sorgen.

Wahres Vicodin für die Ohren ist auch Metallica’s Fuel. Laut, aggressiv, wie Benzin im Feuer.

Eure Blutsschwester.

Summer’s Almost Gone: Mein Herbst-Soundtrack

1 Okt

Ich bin wieder da, aber der Sommer ist jetzt weg. Scheint, als hätten wir uns verpasst. Heuer ist der Sommer an mir nämlich irgendwie vorbeigegangen. Da waren die ein oder andern schönen Tage am See und netten Abende im Freien, aber im Großen und Ganzen war’s das. Jetzt sitz ich hier mit einer Schnupfennase und einem Eimer Tee und lass mich von den letzten Nachwehen des Sommers davontragen.

Ein Soundtrack voll melancholisch-schöner Herbst-Lieder und Abschieden vom Sommer.

The DoorsSummer’s Almost Gone

Billie HolidayAutumn In New York

The Cure Last Day Of Summer

The KooksSeaside

The White StripesDead Leaves And The Dirty Ground

Elliott SmithAmanda Cecelia

Elliott SmithSon Of Sam
Da viele Elliott Smith-Songs richtiges Herbst-Feeling haben, verzeiht mir die doppelte Nennung.

Beat HappeningIndian Summer

Eure Blutsschwester.

Into The Wild: Happiness Is Only Real When Shared

28 Apr

Was bringen die schönsten Erinnerungen an fremde Orte, die längste, atemberaubendste  Wanderung durch nordische Wälder und die heißesten, einsamsten Strände, wenn man die Erlebnisse mit niemandem teilen kann?

Happiness Is Only Real When Shared

In diesem einen Zitat aus dem Film Into The Wild von Sean Penn steckt so viel Wahrheit. Der Film erzählt die wahre Geschichte eines jungen Mannes (Emile Hirsch), der nicht nur aus der Gesellschaft und der Obhut seiner Eltern ausbrechen will, sondern gleich die ganze Zivilisation hinter sich lässt.

Das Schöne und Berührende an dem Film ist seine unangepasste Weise und die Einfühlsamkeit des Regisseurs. Kurz: Ich finde den Film einfach wunderbar, spare mir aber die Filmkritik. Die überlass ich aber einem Langzeitstudent.


Und weil eben Glück nur dann wirklich ist, wenn es geteilt wird, will ich meine Freude über den Film und den dazugehörigen Soundtrack mit euch teilen.

Dieser kommt nämlich von Pearl Jam-Mastermind Eddie Vedder. Er begleitet den gesamten Film mit gefühlvoller Musik und wunderschönen Liedern. Man kann den Sound nicht vom Film trennen, denn beide – sowohl der Film, als auch der Soundtrack – vermitteln das besondere Gefühl, die Message und den Schwermut, der die meiste Zeit ganz leichtfüßig daher kommt.

„Don’t come closer or I’ll have to go
Holding me like gravity are places that pull
If ever there was someone to keep me at home
It would be you… “

Aus Guaranteed

Dieser Song bildet das Herzstück des Soundtracks und wird umwoben von Perlen wie Hard Sun, Setting Forth und Society.

Kalendarium, 28. April 2010:

Geburtstage von Damen verrät man ja eigentlich nicht. Trotzdem tu ich’s.
Heute feiert Kim Gordon ihren 57er. Sie ist Bassistin, manchmal auch Sängerin und Gitarristin der Noise-Rock-Band Sonic Youth. Und das nehme ich zum Anlass, ihr alles Gute zu wünschen und einen meiner Lieblingssongs dieser Band zu posten: Cinderella’s Big Score

Eure Blutsschwester.

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